Früher oder später erreichen wir alle einen Punkt, an dem wir erkennen, dass uns der gegenwärtige Zustand nicht wirklich weiterbringt. Vielleicht, weil wir alles erreicht haben, was uns angeblich glücklich machen sollte, und dabei feststellen, dass das tiefe Glück, nach dem wir uns sehnen, nicht von außen kommen kann. Oder weil in unserem Leben immer wieder die gleichen Themen auftauchen, auch wenn sich die äußeren Umstände ändern. Das ist der Moment, an dem wir beginnen, nicht nur an der Oberfläche, sondern an den Fundamenten unseres inneren Konstrukts zu arbeiten: an unseren Glaubenssätzen.
Einengende Glaubenssätze sind wie eine unsichtbare Brille, durch die wir die Welt wahrnehmen. Sie sind in der Regel so tief in unserem Unterbewusstsein verwurzelt, dass sie unsere Sicht formen und uns glauben lassen, die Realität könnte gar nicht anders sein. Der entscheidende Punkt ist erreicht, wenn wir uns eines limitierenden Glaubenssatzes bewusst werden, denn dann öffnet sich die Tür für echte Veränderung.